VIDI
VIDI beschäftigt sich mit der Uneindeutigkeit sozialer Phänomene und zwischenmenschlicher Verbindungen. In diesem Tagebuch untersuche ich anhand von Zeichnungen und Texten, wie sich solche Phänomene zwischen widersprüchlichen Bedeutungen bewegen. Dabei ist nicht nur das Motiv entscheidend, sondern auch das Medium des Tagebuchs selbst. Es ermöglicht mir, mit Fragmenten, Wiederholungen und Brüchen zu arbeiten und so ein offenes Geflecht entstehen zu lassen, anstatt einer geschlossenen Erzählung zu folgen.
VIDI besteht aus einzelnen Seiten im Format 18 × 13 cm. Zeichnungen, handschriftliche Notizen und Leerstellen verbinden sich darin zu einer Struktur, die weder rein privat noch vollständig öffentlich ist, sondern sich irgendwo dazwischen bewegt.
VIDI besteht aus einzelnen Seiten im Format 18 × 13 cm. Zeichnungen, handschriftliche Notizen und Leerstellen verbinden sich darin zu einer Struktur, die weder rein privat noch vollständig öffentlich ist, sondern sich irgendwo dazwischen bewegt.
VIDI 06 | Ausreisser
VIDI 05 | Schwimmen
VIDI 04 | Hürden
VIDI 03 | Zwischen Feuer & Wasser
VIDI 02 | Insel
VIDI 01 | Grenzen
VIDI 06
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2026
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2026
Ausreisser
VIDI (2019
–
ongoing)
VIDI 06 | Ausreisser
VIDI 05 | Schwimmen
VIDI 04 | Hürden
VIDI 03 | Zwischen Feuer & Wasser
VIDI 02 | Insel
VIDI 01 | Grenzen
VIDI 04
je 18 x 13 cm
Graphit, Bleistift und Pastell auf Papier
2024
je 18 x 13 cm
Graphit, Bleistift und Pastell auf Papier
2024
Hürden
VIDI (2019
–
ongoing)
VIDI 06 | Ausreisser
VIDI 05 | Schwimmen
VIDI 04 | Hürden
VIDI 03 | Zwischen Feuer & Wasser
VIDI 02 | Insel
VIDI 01 | Grenzen
VIDI 03
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2021 – 2022
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2021 – 2022
Zwischen Feuer & Wasser (Glänzende Ketten)
VIDI (2019
–
ongoing)
VIDI 06 | Ausreisser
VIDI 05 | Schwimmen
VIDI 04 | Hürden
VIDI 03 | Zwischen Feuer & Wasser
VIDI 02 | Insel
VIDI 01 | Grenze
VIDI 02
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2020 – 2021
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2020 – 2021
Insel
VIDI (2019
–
ongoing)
VIDI 06 | Ausreisser
VIDI 05 | Schwimmen
VIDI 04 | Hürden
VIDI 03 | Zwischen Feuer & Wasser
VIDI 02 | Insel
VIDI 01 | Grenzen
VIDI 01
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2019 – 2020
je 18 x 13 cm
Graphit und Pastell auf Papier
2019 – 2020
Grenzen
SODA (2022)
SODA
je 42 x 30 cm
schwarze und irisierende Tusche auf Papier
2022
je 42 x 30 cm
schwarze und irisierende Tusche auf Papier
2022
Objects I had to find.
SERPENTIDES (2023
–
ongoing)
SERPENTIDES
148 x 296 cm
Schwarze & irisierende Tusche auf Papier
2023
148 x 296 cm
Schwarze & irisierende Tusche auf Papier
2023
IM NEUROSENTEICH
10. - 19.07.2026
Frappant Galerie, Hamburg
mit Anne Linke - Barbara Lüdde - Charlotte Närger - Franziska Jakubik - Julia Schulze Darup - Linda Meli - Malina Raßfeld -
Naomi Sam - Vanessa Hartmann
gefördert durch die Liebelt-Stiftung, Hamburg
Fotos (c) Antje Sauer
& (c) Anne Linke
Frappant Galerie, Hamburg
mit Anne Linke - Barbara Lüdde - Charlotte Närger - Franziska Jakubik - Julia Schulze Darup - Linda Meli - Malina Raßfeld -
Naomi Sam - Vanessa Hartmann
gefördert durch die Liebelt-Stiftung, Hamburg
Fotos (c) Antje Sauer
& (c) Anne Linke
AMBIGUITÄTEN
26.09. – 05.10.2025
hinterconti, Hamburg
Group show together with
Anne Dingkuhn – Vanessa Hartmann – Karla Krey (V) – Marleen Kölmel – Mariyam Obregón Lutzin –
Maren Schimmer – Louisa Schrimpf – Razi Uddin (V) –
Aslak Warming .
Sound Performance by Stefan Troschka & Lennart Thiem
Performance by Charlene
Text (c) / kuratiert von Judith Hofer
Gefördert von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Nicht alle Wahrheiten brauchen scharfe Kanten – manche schimmern am besten in ihrer Unschärfe.
In einer Zeit die immer polarisierender zu werden scheint, in der man sich innerhalb kürzester Zeit für Ja oder Nein, schwarz oder weiß, 1 oder 0, entscheiden soll, in einem sozialen Klima, in dem einem kaum mehr Zeit und Raum gegeben wird um etwas in seiner Komplexität zu erfassen, in welchem man sich selbst und alles sofort definieren soll, zeigt diese Ausstellung künstlerischen Arbeiten, die sich mit Ambiguitäten beschäftigen. Arbeiten, die sich dem Dazwischen widmen, dem, was man nicht sofort genau definieren kann oder muss – das was gleichzeitig eine Vielheit bedeuten kann.
Eine stille Eleganz wohnt dem inne, was nicht genau gesagt werden kann – ein sanfter Raum, wo Dinge mehrdeutig, unausgesprochen und doch innig empfunden bleiben – undefiniert aber zutiefst bedeutungsvoll.
Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß – es gibt viele schillernde Abstufungen dazwischen.
Somit will uns die auf einem Open Call basierende Ausstellung an die Schönheit des Subtilen und Unklaren, an eine Ambiguitätstoleranz und die Komplexität der Dinge erinnern.